Positionsarbeit oder "Wer bewegt wen?"

 

Pferde lieben es zu schicken. Beobachtet man eine Herde, so sind die Pferde permanent dabei andere Pferde zu bewegen. 

Das machen sie auch mit uns Menschen, oftmals aber ganz unbemerkt. Sie geben zum Beispiel beim Führen das Tempo vor oder verlagern am Anbinder ihr Gewicht, nur um zu sehen, ob wir einen Schritt zur Seite machen.

Nun ist die Sache: Der, der bewegt, führt. Derjenige, der andere bewegt, trifft die Entscheidungen und sichert - im Ernstfall - das Überleben. Das Pferd stellt uns also permanent auf die Probe und prüft wie vertrauenswürdig wir sind. Wenn wir bei der kleinsten Kleinigkeit schon weichen, was machen wir dann im Ernstfall?

Da übernimmt das Pferd dann nämlich lieber selbst die Entscheidung! Und damit das nicht passiert, müssen wir uns in jedem Moment darüber bewusst sein, dass das Pferd uns bewegen will und können mit Hilfe der Positionsarbeit unseren "sozialen Status" klären und Sicherheit vermitteln. Das passiert natürlich ganz ohne Dominanztraining. 

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